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Presse:
Kunst in der Hüttenstraße
Kurz nach sechs waren wir
bei den Aachener
Stadtkadetten, bzw. bei
ihrem Präsidenten, Josef
Beckers.
Die Herren
hatten unser Projekt im Stadtteilbüro kennen gelernt und
uns sofort angemailt. Wir meldeten uns zurück und
machten den Termin aus. Jetzt saßen wir in ihrer Küche
und hörten uns die Geschichten von der Hüttenstraße an.
Beide Herren sind hier geboren und aufgewachsen. Die
meisten Geschichten handelten von der Zerstörung der
Strukturen, von kaputten Kneipen oder von dem
Konkurrenzkampf der Gesellschaften. Auch die Fluktuation
der Bevölkerung war ein Thema. Die meiste Zeit hörten
wir zu.
Irgendwann äußerten die Herren den Wunsch, dass wir auch
ihr Haus gestalten. Roger zögerte nicht und fragte
gleich, ob wir es nicht direkt in den Putz, freskoartig,
wie wir es ursprünglich vorhatten einarbeiten könnten.
Die Herren sagten zu. Ich schenkte ihnen mein
Karnevalsbuch und wir gingen das Haus von außen
anzugucken.
Draußen haben wir das Maß genommen und uns
verabschiedet.
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